Streit der getrennt lebenden Ehegatten um Herausgabe des Familienhundes: Mutwilliges Vorenthalten des Umgangsrechts begründet Herausgabeanspruch des benachteiligten Ehepartners

30.03.2015 10:15

Lebt ein Ehepaar getrennt voneinander und verlangt der eine
Ehepartner einen Umgang mit dem gemeinsamen Familienhund, so hat dieser einen
 Anspruch auf Herausgabe nach § 1361 a Abs. 2 BGB, wenn der andere Ehepartner
 den Umgang mutwillig verweigert. Ein Hund gilt zudem als ein
 Haushaltsgegenstand im Sinne des § 1361 a BGB.
Dies hat das Oberlandesgericht
 Stuttgart entschieden.


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