Cooperative Praxis

24.08.2009 15:22

In verschiedenen Fach- und Publikumszeitschriften werden in der letzten Zeit neben dem Begriff "Mediation" des öfteren auch die Begriffe "collaborative practice und collaborative law" im Zusammenhang mit Scheidung/Trennung und den damit verbundenen familienrechtlichen Auseinandersetzungen verwendet.

Hinter diesen Verfahren stehen Überlegungen, durch die Einbindung von in der Mediationstechnik ausgebildeten Fachleuten (z. B. Psychologen für die Kinderbetreuung, Wirtschaftspraktiker für die finanzielle Betreuung bei der Gütertrennung) den außergerichtlichen Prozess der Trennungsvereinbarung in allen Aspekte durch ein kooperierendes Fach-Team abzubilden.

In den deutschsprachigen Ländern ist der Begriff "Collaborativ" negativ besetzt - daher schlugen die Dres. Hans-Georg und Gisela Mähler (Träger des EIDOS-Projekt Mediation, München) den Begriff "Cooperative Praxis" vor. Dieser Begriff hat sich auch in der Fachwelt mit der Abkürzung C.P: durchgesetzt.

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